Technik

Industriekultur um Lauenburg

Das Schaufelrad in der Schatzkammer der Schiffsamtriebe des Elbschifffahrtsmuseums © Uwe Franzen
Elbschifffahrtsmuseum

Warum schwammen früher regelmäßig Nackedeis auf der Elbe? Kann man Arschbackenbrühe trinken? Und was macht ein Treckbüdel an Bord der Elbschiffe? Antworten gibt es im Elbschifffahrtsmuseum.

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Altes Lauenburger E-Werk © Alf Rohlof
E-Werk

Das im Jahr 1921 gebaute Elektrizitätswerk wurde ursprünglich mit Wasserkraft betrieben und versorgte bis 1950 Lauenburg/Elbe mit Strom. Heute kann es im Rahmen einer Führung besichtigt werden und bietet ein besonderes Erlebnis für Technikfans.

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Geschäftiges Treiben auf der Hitzler-Werft © Uwe Franzen
Hitzler-Werft

Die Hitzler-Werft ist die einzige heut noch aktive Werft in Lauenburg. Die alte Schifferstadt an der Elbe benötigte mit Einführung der Dampfschifffahrt im Jahre 1861 Reperaturmöglichkeiten. Und so schufen die Gebrüder Burmester zusammen mit Johann Georg Hitzler 1885 am Nordufer des Lauenburger Hafens einen Werftbetrieb. Bereits ein Jahr darauf begann dort auch der Neubau von Schiffen.

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Historische Palmschleuse © Stadt Lauenburg
Palmschleuse

Bereits im Mittelalter gab es über den Stecknitz-Delvenau-Kanal eine Wasserverbindung von der Elbe nach Lübeck. Er stellte damals eine weltberühmte Ingenieursleistung dar. Die Palmschleuse ist eine der wenigen heute noch erhaltenen frühen Kammerschleusen Europas.

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Dückerschleuse

Die 1398 in Betrieb genommene Schleuse auf der Delvenau wurde Anfang des 17. Jahrhunderts nach dem Schleusenmeister Hans Dücker benannt. Von 1945 bis 1990 verlief die innerdeutsche Grenze entlang der Delvenau und durch die ehemalige Schleuse.

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Elbfahrt mit dem Raddampfer Kaiser Wilhelm © Jens Demuth
Raddampfer "Kaiser Wilhelm"

Machen Sie eine historische Elbfahrt auf einem der letzten kohlebefeuerten Schaufelraddampfer. Das größte "Ausstellungsstück" des Elbschifffahrtsmuseums ist über 115 Jahre alt.

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Dampfeisbrecher Elbe vor der Lauenburger Elbbrücke © Carina Jahnke
Dampfeisbrecher ELBE

Die ELBE ist der einzige erhaltene dampfbetriebene Flusseisbrecher in Deutschland. Von Mai bis Oktober fährt sie regelmäßig von Lauenburg nach Geesthacht und zurück.

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Elbschifffahrtsarchiv in der Elbstrasse © Mareike Pöls
Elbschifffahrtsarchiv

Im Elbschifffahrtsarchiv finden Sie eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Binnenschifffahrt. Dazu zählen eine Bibliothek, die Sammlung technischer Zeichnungen, Archivalien zur Binnenschifffahrtsgeschichte und ein Fotoarchiv.

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Scharnebeck von oben © Boldt - Schiffshebewerk Scharnebeck
Schiffshebewerk Scharnebeck

Das Schiffshebewerk Scharnebeck ist ein Doppelschiffshebewerk. Wer sich aus nördlicher Richtung dem Schiffshebewerk nähert, sieht im Süden am Geestrand der Elbemarsch schon von weitem helle Betontürme und die roten Tröge der Anlage. In ihnen überwinden die Schiffe eine Höhenstufe von 38 Meter wie in einem überdimensionalen Fahrstuhl.

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Pumpspeicherkraftwerk in Geesthacht an der Elbe © Tourist-Information Geesthacht
Pumpspeicherkraftwerk

Der steile Elbhang in Geesthacht ist der ideale Standort für das einzige Pumpspeicherkraftwerk im norddeutschen Raum.

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