Drehorte in Geesthacht

Ob ARD-Krimi, ZDF-Serie oder NDR-Dokumentation – für Filmaufnahmen durch die großen TV-Produktionsgesellschaften ist Geesthacht ein beliebter Ort. Und das bereits seit Jahrzehnten. So ging bereits Katharina Böhm als Susanne Komtess zu Guldenburg in der ZDF-Serie „Das Erbe der Guldenburgs“ Ende der 1980er Jahre auf die Buntenskampschule, ein paar Häuser weiter wurde 1981 auf dem Dachboden des markanten Reetdachhauses für den „Tatort“ mit dem Titel „Das Zittern der Tenöre“ der ARD gedreht und das „Hotel zur Post“ ist seit einigen Jahren bereits sein eigener Star.

Filmchronik - Filme und Drehorte in Geesthacht von 2012 bis 2017

2017:

  • Die ARD Telenovela „Rote Rosen“, eigentlich in Lüneburg zuhause, kommt im Juli nach Geesthacht. Auf einem Hausboot im Hafen werden Szenen für die beliebte Vorabendserie gedreht.
     
  • Für die ARD Krimireihe „Nord bei Nordwest“ dreht der ermittelnde Tierarzt Hinnerk Schönemann im Juni im „Hotel zur Post“. Mit dabei auch seine „Kollegin“ von der Polizei, Henny Reents. Für die Folge „Waidmannsheil“ wird die urige Gaststube so präpariert, dass hier die Jäger ihren Stammtisch abhalten. Produzentin Claudia Schröder ist verliebt in das spezielle Ambiente des Hotels.
     
  • Sein 31. Fall führt den Kieler Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) auf die fiktive nordfriesische Insel Suunholt. Tatsächlich dreht die ARD für den „Tatort“ im März auch im „Hotel zur Post“ an der Elbstraße. In "Borowski und das Land zwischen den Meeren" steht neben Milberg auch Thomas Kügel vor der Kamera.
     
  • Einen ganz speziellen Film drehte das Team des Helmoltz-Forschungszentrums Geesthacht (HZG) zum Jahr der Wissenschaft zum Thema Ozeane und Meere. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das HZG einen 30-minütigen Film in 360-Grad-Technik für das Planetarium gedreht, um die Erforschung der Meere zu zeigen.


2016:

  • Die Hannoveraner Produktionsfirma Cinecentrum kommt im Oktober für ARD-Reihe „Tatort“ nach Geesthacht, ebenfalls ins „Hotel zur Post“. Die TV-Polizisten Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz gehen im Krimi „Böse Buben“ einem Umweltfall nach. Vier Tage gehen sie ein und aus.
     
  • Tatortreiniger Heiko „Schotty“ Schotte alias Bjarne Mädel ist im September zu Gast. Großputz hieß es, denn der Tatortreiniger drehte für die bekannte NDR-Comedyreihe. Im Saal des „Hotel zur Post“ war ein Junggesellenabschied ausgeartet. „Schotty“ muss ran und aufräumen.
     
  • „Lucky Loser“ heißt die Produktion, die trotz geringen Budgets große Stars lockt. Kai Wiesinger („Stadtgespräch“), Annette Frier („Danni Lowinski“), Peter Trabner („Alki, Alki“), Andreas Hoppe („Tatort“) und andere Schauspieler stehen im August vor der Kamera von Thomas Förster. Gedreht wurde in Geesthacht in der Autowaschanlage „soft & easy“ an der Steinstraße. Eine zur Story passende Wohnung fand die Produktionsfirma im Bestand der Wohnraumentwicklungs-Gesellschaft Geesthacht (WoGee) am Hörner Weg.
     
  • Die idyllische Strecke durch den Wald des Bistals führt im April ein Filmteam in die Region. Gedreht werden für die ARD-Krimireihe „Nord bei Nordwest“ Szenen eines Motorradrennens, das eigentlich an der Ostsee stattfindet. Am Rande dabei: Wieder einmal das ehemalige „Hotel zur Post“.

2015:

  • Eine rasante Komödie mit speziellem Thema: Simon (12) soll seine Vorhaut opfern - und so das Bündnis mit Gott eingehen. Doch statt den Wünschen seines religiösen Vaters Frank zu folgen, verliebt sich Simon Hals über Kopf in die neue Rabbinerin... Der NDR ließ "Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut" in der jüdischen Gemeinde drehen, auch in Geesthacht. Die Hauptrollen spielten Maximilian Ehrenreich, Florian Stetter, Lavinia Wilson und Catherine De Léan. 


2014:

  • Peter Lohmeyer steht im Bereich Bahnstraße und Hechtholz für den Thriller „Brandmal“ der ARD vor der Kamera. Es wurde geschossen, Autos rasten umher. Der Aufwand für die Filmcrew war enorm, die in Geesthacht gefilmten Szenen spielten in den 1980er Jahren. Gelbe Telefonzellen, damalige Automodelle und mittlerweile verbotene Zigarettenwerbung inklusive.


2012:

  • Kommissar Stubbe (Wolfgang Stumph) ermittelt in der ZDF-Reihe „Stubbe – von Fall zu Fall“ eigentlich in Hamburg. Doch mangels passender Location wird in Geesthacht gedreht. Der Lokschuppen, in dem die Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn (AGE) die Dampflok „Karoline“ hegt und pflegt, wurde als Drehort ausgewählt. Neben „Stubbe“ stehen auch Tochter Stephanie Stumph und Wanja Mues vor der Kamera.
     
  • Ein beliebter Platz für Filmaufnahmen befindet sich auch vor den Toren Geesthachts – das Bistal. Axel Milberg und Sibel Kekilli ermitteln 2012 im Fall „Der brennende Mann“. Außer in Geesthacht, Rellingen, Schleswig und Kappeln wurde natürlich auch in Kiel gedreht, wo das Ermittlerteam eigentlich arbeitet.
Filmchronik - Filme und Drehorte in Geesthacht 2011 und früher

2011:

  • Geesthachts malerische Elbstraße wurde auch schon ins Schwabenländle verlegt. Regisseurin Ulrike Grote drehte 2011 für den Kinofilm „Die Kirche bleibt im Dorf" im „Hotel zur Post“. Die Mundart-Komödie (unter anderem mit Natalia Wörner und Karoline Eichhorn) aus dem Schwäbischen wurde von der Produktionsgesellschaft Fortune Cookie in Koproduktion mit Networkmovie gedreht. Networkmovie war bereits mehrfach in Geesthacht aktiv.
     
  • Auf dem Salonschiff Aurora wird für die Fernsehserie "Nordisch Herb" vom MDR gedreht. In der Krimifolge "Das Wunder von Husum" ist die Aurora Mittelpunkt der Geschichte.


2010:

  • Als „Jenny Berlin“ steht die österreichische Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz an der Elbstraße vor der Kamera. Eine ZDF-Crew dreht für den Krimi „Einsatz in Hamburg“ und nutzt das „Hotel zur Post“.


2009:

  • „Abschied in der Nacht“ heißt es 2009 auf dem weitläufigen Klinikgelände in Edmundsthal-Siemerswald. Das ehrwürdige Thekla-Haus der ehemaligen Lungenheilanstalt konnte als authentisches Gebäude für den Nachkriegssommer 1945 genutzt werden. Benjamin Sadler und Katharina Wackernagel standen dafür vor den Kameras. Alte Krankenwagen und entsprechenden Kostüme der Schauspieler passten stilecht wie das Thekla-Haus.
     
  • Eine NDR-Dokumentation zum „Hungerwinter 1946“ setzt ebenfalls auf Motiven aus Geesthacht erinnert werden. Um die schwierige Situation damals nach Kriegsende vor dem Vergessen zu bewahren, ließ der Norddeutsche Rundfunk die Dokumentation drehen. Am Alten Bahnhof etwa wurden der damals übliche Diebstahl von Bahnschwellen zur Beschaffung von Brennholz und der Kohlenklau in Szene gesetzt.
     
  • Einige wenige Szenen zum Pro 7 Mysterie-Thriller "Gonger - das Böse vergisst nie" werden im Hotel zur Post in Geesthacht gedreht.


2008:

  • Natalia Wörner ist 2008 für Aufnahmen für die damals noch neue ZDF-Krimireihe „Unter anderen Umständen“, in der sie die Schleswiger Kommissarin Jana Winter spielt, in Geesthacht. Das Johanniter-Krankenhaus am Runden Berg kann eine Station für Krankenhaus-Szenen zur Verfügung stellen.


2007:

  • Die Produktion der ZDF-Vorabendserie „Die Rettungsflieger“ nutzte zwischen 1996 und 2007 gerne das Johanniter-Krankenhaus, um zu drehen. Die Serie handelte von dem damals in Hamburg stationierten SAR-Rettungshubschrauber.


2006:

  • Für den Kinofilm „Der Junge“ stehen Peter Lohmeyer, Christian Berkel und Barbara Auer vor der Kamera. Ach in Geesthacht sind die Filmleute am Start. In der Produktion von NDR und Josefine Film geht es um Eltern, die eine Straftat ihres Sohnes ungeschehen machen wollen. Dabei entwickelt sich eine verzweifelte Tragödie um zwei befreundete Familien. 

2006:

  • „Bella Block“, dargestellt von Hannelore Hoger, dreht für den ZDF-Krimi „Blackout“ unter anderem auch in Geesthacht, Fahrendorf und Lauenburg. Mit von der Partie sind Jan Martensen und Malte Preis.


1981:

  • „Zittern der Tenöre“ ist der Titel eines „Tatort“, für den Szenen im Reetdachhaus am Buntenskamp gedreht werden. Es war seit 1970 der 125. Tatort, der auf dem schummrigen Dachboden des Geesthachter Hauses für Ermittlungen des Lübecker Kommissars Greve seinen Anfang nahm. Vor der Kamera standen damals unter anderem Erick Schumann, Hans Hessling und Elisabeth Wiedemann.


1963:

  • 1963 wurde die legendäre Flucht eines vollbesetzten Personenzuges (Filmtitel: „Durchbruch Lok 234“) aus der DDR nach Westberlin im Dezember 1961 auf Gleisen in der Stadt nachgestellt – in beeindruckenden Schwarz/Weiß-Aufnahmen. Erik Schumann als DDR-Zweifler und Joseph Offenbach überzeugten.