Eiszeit

Seen im Hellbachtal

Zwischen Mölln und Gudow südlich des Drüsensees bei Lehmrade liegt das Hell-bachtal. Ein eiszeitliches Tunneltal, dessen Seen und Bachniederung heute das Naturschutzgebiet Hellbachtal bilden.

 

Drei völlig unterschiedliche Seen laden zu besonderen Naturerlebnissen ein. Der nährstoffarme türkisblaue Krebssee hat eine Sichttiefe bis zu 7 Metern. Der Schwarzsee ist ein Braunwassersee mit seltenen Torfmoosen, Seggen und Sumpfcalla in den Randbereichen. Der nährstoffreiche Lottsee wiederum bietet in seinen Verlandungszonen gefährdeten Pflanzenarten ein zu Hause.

 

Während der Lottsee nur aus der Ferne betrachtet werden kann, führt an den Schwarzsee ein schöner Steg - ein herrlicher Ort, ganz in Ruhe die einmalige Natur zu genießen. Baden kann man hier jedoch nicht. Dieses Vergnügen bietet wiederum der Krebssee: Seine verlockende Wasserfarbe hat ihm viele Fans verschafft.

 

Und gerade weil es sich hier um ein ganz besonderes Refugium der Natur handelt, möchten wir alle Gäste bitten, sich an die Regeln zu halten. Dazu gehört es, auf den Wegen zu bleiben, Hunde an der Leine zu führen, den Müll wieder mitzunehmen - und vor allem NUR an der ausgewiesenen Badestelle in das weiche Wasser zu springen. Hunde müssen leider draußen bleiben. Und auch SUP-Boards oder andere Wasserfahrzeuge dürfen nicht auf den See. Dem Wasser hilft es sehr, wenn Sie nur wenig Sonnencreme verwenden und diese rechtzeitig vor Ihrer Abkühlung auftragen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Die Aussichtsplattform am Schwarzsee im Hellbachtal., © Naturpark Lauenburgische Seen
Naturschatz Hellbachtal

Ein eiszeitliches Tunneltal mit ganz unterschiedlichen Seen: der besondere Ausflugstipp vor den Toren Möllns.

Parkplatz Tiefe Kuhlen

Parkplatz am Südende des Drüsensees

Blick über den Schmalsee und den Lütauer See im Herbst, © sh-tourismus.de/MOCANOX
Wanderung durch das Hellbachtal

Vom Schmalsee ins Hellbachtal. Verlauf: Entlang der Möllner Seenkette. Länge: 11 oder 14 km