Munition in der deutschen Ost- und Nordsee - Was sind die Probleme und Lösungen?

21481 Lauenburg/Elbe

Munition gelangt in Meere durch Manöver, Übungen, Unfälle und natürlich durch Kriegshandlungen selber. Ein sehr großer Teil der sich heute im Meer befindenden Munition wurde aber nach den Weltkriegen einfach im Meer entsorgt. Schon kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurden dafür Munitionsversenkungsgebiete ausgewiesen, in denen ca. 1,6 Millionen Tonnen vornehmlich konventioneller Munition in der deutschen Ost- und Nordsee versenkt wurden. Davon liegen 300.000 Tonnen in der Ostsee. Diese Munition stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko für Fischerei, Seefahrt und Bauaktivitäten auf See dar (z. B. Windparks und Kabeltrassen). Sie hat auch Auswirkungen auf die marine Umwelt, da sprengstofftypische Verbindungen toxisch sind (karzinogen und mutagen). Im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte wird in Deutschland zu diesen Auswirkungen auch im Rahmen des DAM-Projektes CONMAR geforscht. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Thematik und beschreibt den Stand der Wissenschaft sowie Bergungsideen und politischen Initiativen, das Problem zu lösen. Der Referent ist Mitarbeiter am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und koordiniert das CONMAR Projekt.

Eine Kooperation mit der Stadt Lauenburg/Elbe.

 

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Termine
  • Am 22.11.2022

    Um 19:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Eintritt frei. Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542 / 870 00 ist erforderlich.

Veranstaltungsort

Elbschifffahrtsmuseum
Elbstraße 59
21481   Lauenburg/Elbe

Kontakt

Stiftung Herzogtum Lauenburg

Hauptstraße 150
23879 Mölln