Bamberg – Die ottonische Hauptstadt Heinrichs II. - Reihe »1.100 Jahre Ottonen«

23879 Mölln

Das Heilige Reich vor 1.000 Jahren: Erzbischof Willigis von Mainz salbt und krönt Herzog Heinrich von Baiern 1002 zum deutschen König. Heinrich hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und zielstrebigen Willen; er ist aber auch fromm und bescheiden. So wie er die Kirche reich beschenkt, so selbstherrlich verfügt er auch über sie und stellt sie voll in den Dienst seiner politischen Absichten. Die Legende hat aus Kaiser Heinrich einen Frömmler und schwächlichen Regenten gemacht – dabei hat er ein markantes Erbe hinterlassen. So begegnet man Heinrich II. im fränkischen Bamberg – jener wundersamen alten deutschen Stadt, die er zum Mittelpunkt seines Reiches machte. Doch auch in Sachsen hat dieser letzte ottonische Herrscher tiefe Spuren in die Geschichte eingegraben. Maßgeblich hat er die bernwardinische Kunst beeinflusst und gefördert. In den ersten Jahrzehnten nach der Jahrtausendwende entstanden zwei überragende Kunstzentren: Bamberg im Süden und Hildesheim im Norden. Der Vortrag vermittelt einen vertiefenden Einblick in das Schlusskapitel der liudolfingischen Ottonen auf dem deutschen Königs- und römischen Kaiserthron.

 

Eine Kooperation der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg.

 

 

 

 

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Termine
  • Am 22.10.2019

    Um 19:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Eintritt frei

Veranstaltungsort

Stadthauptmannshof
Hauptstraße 150
23879   Mölln

Kontakt

Stiftung Herzogtum Lauenburg

Hauptstraße 150
23879 Mölln