1920 – Eine Grenze für den Frieden

21521 Friedrichsruh

In zwei Volksabstimmungen sollte vor 100 Jahren durch eine Neufestlegung der deutsch-dänischen Grenze ein seit dem 19. Jh. schwelender Streit zwischen Deutschen und Dänen um die nationale Zugehörigkeit des Herzogtums Schleswig beigelegt werden. Die Idee einer Teilung war indes nicht neu – bereits Bismarck hatte 1864 einen solchen Vorschlag gemacht, den die Dänen aber abgelehnt hatten. Erst die deutsche Niederlage im 1. Weltkrieg brachte wieder Bewegung in die »Nordschleswig«-Frage. Die Volksabstimmung war allerdings als Teil des Versailler Vertrages umstritten. Tatsächlich brauchte es die 100 Jahre nach dieser demokratischen Entscheidung, um die neue Grenze zu einer echten, beiderseits akzeptierten Friedensgrenze zu machen. Der Weg zur »Grenze für den Frieden«, die Vorgeschichte und der Verlauf der Volksabstimmungen sollen im Vortrag zur Sprache kommen, der zugleich die dazu erschienene aktuelle Monographie vorstellt. Dr. Jan Schlürmann war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstühlen für schleswig-holsteinische Landesgeschichte und nordeuropäische Geschichte an der Uni Kiel. Er ist seit 2010 Landtagsreferent in Kiel.

 

 

Eine Kooperation mit der Otto-von-Bismarck-Stiftung.

 

 

 

 

 

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Termine
  • Am 17.12.2020

    Um 19:30 Uhr

Preis

Kostenlos

Eintritt frei.

Eine Teilnahme ist nur mit persönlicher Anmeldung möglich unter Tel. 04104 / 97 71 10 oder info@bismarck-stiftung.de.

Veranstaltungsort

Otto-von-Bismarck-Stiftung
Am Bahnhof 2
21521   Friedrichsruh

Kontakt

Stiftung Herzogtum Lauenburg

Hauptstraße 150
23879 Mölln