Kreis, Städte, Ämter und Gemeinden sind Kommunalverwaltungen. Sie sorgen für alle Aufgaben der örtlichen Gemeinschaft. Viele wichtige Einrichtungen, die wir im täglichen Leben benötigen und wie selbstverständlich nutzen, werden von den Kommunen bereitgestellt.
Wußten Sie zum Beispiel, dass neben Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Altenheimen auch Sportplätze und Schwimmbäder sowie Straßen, Wege und Plätze darunter fallen? Auch die Planung von Baugebieten und die Förderung der Ansiedlung von Gewerbebetrieben gehört dazu. Hinter Volksfesten, Kultursommer, Rad- und Wanderwegen, Biotopen und Naturschutzgebieten, Parkanlagen und vielem mehr stehen häufig Kommunen.
Nicht zu vergessen sind auch die sicherheits-, sozial- und jugendpolitischen Aufgaben. Einerseits wird mit der Ordnungsverwaltung für die Sicherheit der Einwohner gesorgt, andererseits wird Sozialhilfe geleistet sowie die Betreuung von Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen übernommen.
Und dies ist noch nicht einmal alles.
Für diese Aufgabenvielfalt sind flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt, die in der Lage sind, sich in neue Aufgaben einzuarbeiten. Kommunikation mit dem Bürger ist hierbei genauso wichtig wie eine präzise Umsetzung der Gesetze. Mehr und mehr fließen auch betriebswirtschaftliche Grundsätze ein.
Die kommunale Familie aus Kreisverwaltung, Städten, Ämtern und Gemeinden hat eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen und bildet hierzu Beschäftigte und Beamte aus.
Die Ausbildungsstellen werden jährlich direkt nach den Sommerferien für das Folgejahr in den hiesigen Tageszeitungen sowie hier im Internet veröffentlicht.
Die allgemeine Verwaltung konzentriert sich auf die Berufsgruppen
Der Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg bietet ab 2014 jährlich einen Ausbildungsplatz zum Forstwirt an.
Mit Ihrer schriftlichen Bewerbung geben Sie uns einen ersten Eindruck über Ihre Person. Neben Ihren Gründen für die Bewerbung stellen Sie sich auch über
dar. Daneben können auch weitere Nachweise wie z.B. die Kopie des Schwerbehindertenausweises, Wehr-/Zivildienst-/Praktikumsbescheinigungen oder ein Dienstzeugnis genauso wie Angaben über etwaiges gesellschaftliches Engagement das Gesamtbild abrunden.
Aufgrund der hohen Anzahl von Bewerbungen erfolgt eine Vorauswahl anhand Ihrer Schulnoten. Bei Ihren Zeugnissen achten wir insbesondere auf die Fächer Deutsch und Mathematik. Interessant für uns sind auch Ihre Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Ihr Engagement.
Nach der Vorauswahl erfolgt im Regelfall ein schriftlicher Eignungstest. Wenn Sie sich auch hier durchgesetzt haben, laden wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. Hier kannSie auch schon einmal eine Gruppenaufgabe erwarten. Im Anschluss entscheiden wir, wem ein Ausbildungsplatz angeboten wird. Gute Erfahrungen haben wir damit gemacht, die Kandidaten der engeren Wahl, noch einmal zu einem Praktikumstag einzuladen.
Die Eignungstests werden von der Deutschen Gesellschaft für Personalwesen (DGP) durchgeführt. Diese hat eine Informationsbroschüre herausgegeben, die neben Informationen über die Testbereiche auch Beispielaufgaben aus jedem Bereich liefert. Diese können Sie auf der Homepage der DGP unter Downloads "Bewerber/innen fragen... die DGP antwortet" herunterladen.
Brutto in der Ausbildung (Stand 01.01.2012):
| Ausbildungsart | 1. Jahr | 2. Jahr | 3. Jahr |
|---|---|---|---|
|
Verwaltungsfachangestellte, Fachinformatiker, Straßenwärter, Forstwirt, Hauswirtschafterin |
703,26 € |
752,30 € |
799,02 € |
|
Kreisinspektoranwärter/in |
1.008,12 € |
1.008,12 € |
1.008,12 € |
|
Kreissekretäranwärter/in |
954,33 € |
954,33 € |
954,33 € |
Bruttoanfangsverdienst nach der Ausbildung (Stand 01.01.2012):
| Beruf | Verdienst |
|---|---|
| Verwaltungsfachangestellte (z. B. Entgeltgruppe 5) | 1.884,71 € |
| Straßenwärter (Entgeltgruppe 4) | 1.791,45 € |
| Forstwirt | 1.976,74 € |
| Hauswirtschafterin (Entgeltgruppe 3) | 1.762,19 € |
| Kreisinspektor (A 9) | 2.181,50 € |
| Kreissekretär (A 6) | 1.854,97 € |
Im Regelfall für alle Ausbildungbereiche und den Vorbereitungsdienst als Kreisinspektoranwärter 3 Jahre. Der Vorbereitungsdienst als Kreissekretäranwärter/in beträgt nur 2 Jahre. Verkürzungsmöglichkeiten bestehen bei guten Leistungen (nicht als Kreissekretäranwärter/in oder Kreisinspektoranwärter/in).
Eine Übernahmegarantie gibt es nicht mehr. Die Ausbildung erfolgt in den meisten Fällen über Bedarf. Wir versuchen, jedem Ausgelernten zumindest einen befristeten Arbeitsvertrag anzubieten. Die Länge der Befristung hängt dann natürlich auch von den Leistungen der/des Auszubildenden ab.
Je nach Wertigkeit der Tätigkeiten erfolgt eine Eingruppierung/Stellenbewertung. Neben zu erreichender Erfahrungsstufen kann man sich auch über einen internen Wechel auf höherdotierte Stellen finanziell verbessern. In den Verwaltungsberufen gibt es zudem die Möglichkeit, durch Lehrgänge und Prüfung einen Aufstieg in die nächsthöhere "Laufbahn" zu machen. Dies ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, so muss man sich z.B. in einem Auswahlverfahren durchsetzen.
Nehmen wir uns zum Beispiel den Gerd K..
Nach der Volksschule machte er eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter. Im Anschluß qualifizierte er sich in der Abendrealschule für die Beamtenlaufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst. Nach einem Zwischenspiel beim Bundesgrenzschutz stieg er kontinuierlich in seiner Beamtenlaufbahn auf. Da Flexibilität sich auch in Verwaltungen auszahlen kann, wechselte er zur Stadt Lauenburg/Elbe und wurde dort 1990 Hauptamtsleiter.
Im Jahre 1992 wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Schwarzenbek zum Bürgermeister.
Ja, und was macht er jetzt?
ideelle Vorteile:
soziale Vorteile:
materielle Vorteile:
Wir leben in einer Zeit, in der Wissen rasch veraltet. Sich ändernde Rahmenbedingungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Indem wir zukünftigen Entwicklungen aufgeschlossen mit hoher Lern- und Leistungsbereitschaft begegnen, können wir als zeitgemäßes Dienstleistungsunternehmen flexibel und selbstbewußt agieren. Ein internes Fortbildungsprogramm unterstützt uns darin, unsere Position am Arbeitsplatz zu verbessern. Rein fachliche Inhalte werden in externen Seminaren vermittelt.
Hallo, mein Name ist Jeremy Boy. Ich mache seit dem 01.08.2010 eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Ich wurde 2011 zur Jugend- und Auszubildendenvertreterung gewählt und übe seitdem dieses Amt mit viel Freude aus. Bis zum Ende meiner Amtszeit (Herbst 2013) stehe ich den Auszubildenden und Anwärtern selbstverständlich zur Verfügung.
Die JAV ist die Interessensvertretung aller Jugendlichen und Auszubildenden hier in der Verwaltung. Wahlberechtigt sind alle Beschäftigten unter 18 Jahre und alle Auszubildenden bis zum 25. Lebensjahr. Gewählt werden können alle, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Die JAV kümmert sich um die Probleme der Auszubildenden. Sie achtet darauf, dass die Gesetze eingehalten werden und kontrolliert die Einhaltungen der Tarifverträge. Die JAV arbeitet eng mit dem Personalrat zusammen. Über den Personalrat reicht sie Vorschläge zur Verbesserung der Ausbildung oder Beschwerden an den Arbeitgeber weiter. Gemeinsam mit dem Personalrat wird über eine bessere und attraktivere Ausbildungssituation diskutiert. Die JAV setzt sich auch für die Verbesserung der Ausbildungsinhalte ein und kämpft für die Übernahme der Azubis mit abgeschlossener Ausbildung. Damit sich die JAV in dem Dschungel der Gesetze zurecht findet, besucht Sie regelmäßig Seminare außerhalb der Verwaltung, u.a. in Kiel und Berlin. Es werden auch Bildungsreisen für die JAV angeboten, u.a. nach Italien oder Frankreich. Hierfür steht Bildungsurlaub zur Verfügung!
Des Weiteren gestaltet die JAV die Einführungsphase der neuen Auszubildenden mit und organisiert dabei auch Veranstaltungen, wie z.B.den Kennenlerntag mit allen Auszubildenden und die Weihnachtsfeier der Auszubildenden.
Die JAV hat also ein gehöriges Mitspracherecht und nutzt dies auch so weit wie möglich aus, damit den Auszubildenden die bestmöglichste Ausbildung gewährleistet werden kann.
Entweder in der Kreisverwaltung im Fachdienst Personal und zentraler Service bei
oder im Internet auf folgenden Seiten